verschnappen


verschnappen
ver|schnạp|pen 〈V. refl.; hat; umg.〉 sich \verschnappen sich durch eine unüberlegte Äußerung verraten

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ver|schnạp|pen, sich <sw. V.; hat (landsch.): durch unüberlegtes Reden etw. verraten, sich verplappern: ∙ ... dachte er: Ich bin noch nicht ehrlich genug. Deswegen verschnappte er sich noch ein wenig in den Redensarten (Hebel, Schatzkästlein 54).

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Verschnappen — Verschnappen, verb. regul. recipr. Sich verschnappen. 1. Fehl schnappen, nach etwas schnappen, ohne es zu erhaschen; ingleichen figürlich, die gehoffte Beute verfehlen, beydes nur im gemeinen Leben. 2. Sich im Reden aus Übereilung bloß geben, aus …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • verschnappen — verschnappenv 1.refl=sichdurchseineeigenenWorteverraten;unüberlegtausplaudern.Eigentlichsovielwie»verkehrtschnappen;sichvergreifen«.1500ff. 2.tr=etwversehentlichpreisgeben,verraten.1600ff …   Wörterbuch der deutschen Umgangssprache

  • verschnappen — ver|schnạp|pen, sich (landschaftlich für sich verplappern) …   Die deutsche Rechtschreibung

  • verschnappen (sich) — verschnappe (sich) …   Kölsch Dialekt Lexikon

  • Ja — 1. Da noch blos Ja, blos Nein im Brauche ging, stand s mit der Welt nicht so gering. – Körte, 3104 u. 3880. 2. Der eine sagt Ja, der andere Nein. Frz.: Hippocrate dit oui et Gallien dit non. (Leroux, II, 38.) 3. Ein hastig Ja macht gern ein… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon